Auch dieses Jahr hat die Feusi Ihre Ehemaligen zu einem vorweihnächtlichen Apéro eingeladen. Ehemalige Absolventinnen und Absolventen trafen sich zu einem ungezwungenen Abend in der Feusi.
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Höhere Fachschule Wirtschaft HFW
7.–10. Schuljahr / Langzeitgymnasium / Sportschulen / Maturitätsschulen / Berufsbildung / Weiterbildung / Höhere Fachschule Wirtschaft HFW
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Jährliches Ehemaligen-Treffen
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Auch dieses Jahr hat die Feusi Ihre Ehemaligen zu einem vorweihnächtlichen Apéro eingeladen. Ehemalige Absolventinnen und Absolventen trafen sich zu einem ungezwungenen Abend in der Feusi.
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Wettbewerb: Fehler finden und gewinnen
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Infoveranstaltung
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Besuchen Sie unsere Infoveranstaltung in Solothurn. Nach einer allgemeinen Vorstellung des Feusi Bildungszentrums erhalten Sie detaillierte Informationen zur gewünschten Ausbildung/ Weiterbildung. Sie sind herzlich eingeladen!
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Verstehen, wie die Jugendlichen Apps nutzen

05.06.2019

Welche Apps nutzen die Jugendlichen derzeit? Was bringen diese Apps und wie funktionieren sie? Antworten auf diese und mehr Fragen wurden gestern Dienstagabend in einem Medienworkshop an der Feusi beantwortet.

Die Medienpädagogin Ingrid Broger führte durch den Medienworkshop für Eltern. (Foto: P. Hischier/Feusi)
Die Medienpädagogin Ingrid Broger führte durch den Medienworkshop für Eltern. (Foto: P. Hischier/Feusi)

ElternLehre® und das Feusi Bildungszentrum haben erstmals zusammengespannt, um Eltern in einem Workshop praktische Infos mitzugeben. Das Ziel des von der Medienpädagogin und Erwachsenenbildnerin Ingrid Broger geführten Abends war es, die meistgenutzten Apps kennen und vor allem verstehen zu lernen. Als Mutter konnte Broger nicht nur aus fachlicher Sicht, sondern auch aus privater Erfahrung glaubhaft über die Trends bei den Jugendlichen berichten. 

Bildschirmzeit ist nicht gleich Bildschirmzeit
Manch eine/r der Anwesenden staunte nicht schlecht über die hohe Anzahl Stunden, welche Jugendliche laut den Erhebungen von Broger vor dem Bildschirm verbringen. Diese bestätigen die Befunde der JAMES-Studie: An schulfreien Tagen sind es rund 4,5 Stunden, wobei es teils bis gegen 10 Stunden gehen kann. Diese Zahlen gelte es zu relativieren, so Broger. "Online-Zeiten können in Medienkonsum und Mediennutzung aufgeteilt werden." Während der Konsum zur (passiven) Unterhaltung diene, würde Mediennutzung die (aktive) Verwendung digitaler Medien als Werkzeug oder Hilfsmittel meinen. Beim Medienkonsum sei es so, dass inzwischen TV, Radio und Spielkonsole eigentlich alle durch ein einziges Gerät, meist das Smartphone, ersetzt wurden.

Die Eltern, Lehrpersonen und Interessierten des Medienworkshops tauschten sich immer wieder aus und konnten auch eigene Erfahrungen schildern. Häufig bestand ein Vorwissen, aber die Vielfalt an Apps verstellt oft die Sicht auf die Dinge. Auch deshalb wurden im Medien-Workshop nur die beliebtesten Apps (Instagram, WhatsApp, Snapchat, YouTube) und das beliebteste Game (Fortnite) thematisiert. Weitere Trends wie TikTok oder Farmspiele (ja, wirklich) erhielten aber auch Raum zur Diskussion.

Digitale Medien gehört dazu
Bei näherer Betrachtung wurde klar, dass die Privatsphäre oftmals ein Problem dieser Apps darstellt und Eltern hellhörig bleiben müssen bei Gefahren wie Cyber-Grooming oder -Mobbing. Kindern das Handy zu verbieten stellt inzwischen jedoch keine echte Alternative mehr dar: "Es macht durchaus Sinn, den Kindern schon vor der Oberstufe ein Smartphone anzuschaffen", so die Referentin Ingrid Broger. Die Begründung ist relativ einfach: "Sie sind sonst vielleicht schon in der Pubertät und es könnte deshalb schwieriger werden, über Chancen und Gefahren zu sprechen. Wenn die Kinder hingegen noch im Primarschul-Alter sind, kann man sie, Schritt für Schritt, eher informieren, sensibilisieren und begleiten." Eine Patent-Lösung für Regeln im Umgang gibt es jedoch nicht, da der Umgang mit den digitalen Medien letztendlich auch die Familienkultur wiederspiegelt.

 
 

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